Zum Thema Masturbieren kursieren jede Menge Gerüchte, deshalb haben wir für uns für dich auf die Suche nach echten Vor- und Nachteilen gemacht. So kannst du dir dein eigenes Bild machen, ob masturbieren gut ist.

Masturbation Vorteile Nachteile

Vorteile Masturbation

  • Stressabbau: Masturbieren sorgt nicht nur für schöne Gefühle, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden und fördert somit den Stressabbau. Da unser Gehirn ca. 70.000 Gedanken am Tag produziert, ist eine Gedankenpause also durchaus förderlich!
  • Glücksgefühle: Durch die Ausschüttung von Hormonen wie Endorphin und Oxytocin werden wir regelrecht mit Glücksgefühlen überflutet.
  • Hält jung: Dank der Ausschüttung von Sexualhormonen (Testosteron bei Männern und Östrogen bei Frauen), hält man sich jung und frisch.
  • Schmerzlinderung: Masturbieren kann bspw. bei Kopfschmerzen schmerzlindernd wirken.
  • Frische Spermien: Bei Männern werden Spermien nach ca. 3-4 Tagen schlecht, weshalb es ratsam ist, diese durch’s Masturbieren in die Welt zu lassen. Somit wird Platz für neue und frische Spermien geschaffen. Außerdem wird die Spermienqualität durch regelmäßiges onanieren verbessert. Bei netdoktor findest du übrigens einen ausführlichen Artikel zum Thema „Spermienqualtät verbessern“.
  • Standfestigkeit verbessern: Durch regelmäßiges „Üben“ wird die Standfähigkeit des Penisses verbessert.
  • Verbesserter Sex: Bei der Selbstbefriedigung lernst du dich und deinen Körper sehr gut kennen. Das hat den Vorteil, dass du deiner Partnerin zeigen kannst, was dich erregt und wie du es dir gerne wünschst. Umso besser ist es natürlich, wenn die Partnerin sich ebenfalls selbst befriedigt, damit auch sie dir zeigen kann, was ihr am liebsten gefällt.
  • Orgasmuskontrolle lernen: Wenn du dich selbst befriedigst, kannst du kurz bevor du kommst, den Orgasmus herauszögern. Wenn du das ganze dann ca. 3 Mal wiederholst, lernst du den Orgasmus mit der zeit viel besser zu kontrollieren. Das führt dann nicht nur zu längerem Sex, sondern auch zu viel intensiveren Orgasmen.
  • Kalorienverbrauch beim Masturbieren: Ja, auch beim Masturbieren werden Kalorien verbraucht. Bei Männern sind das bei der Selbstbefriedigung i.d.R. bis zu 150 Kalorien und bei Frauen sogar bis zu 300 Kalorien. Mit einer lebensechten Sexpuppe kommst du aber noch viel stärker ins Schwitzen!
  • Beckenboden-Training: Durch die Muskelkontraktion wird der Beckenboden trainiert. Ein starker Becken kann u.a. Inkontinenz vorbeugen.

Selbstbefriedigung muss nicht immer gleich sein! Bring‘ ein bisschen Abwechslung in dein Solo-Spiel. Taschenmuschis und Eichelvibratoren bescheren Männern intensivere Höhepunkte. Stoßvibratoren und Stabvibratoren sorgen bei Frauen für den ganz besonderen Kick. ❤

Wusstest du außerdem, dass es Masturbationsmaschinen gibt, mit denen du das Gefühl hast, dass dir jemand anderes einen runterholt? Doch auch Frauen kommen auf ihre Kosten, denn für sie gibt es Sexmaschinen, die einen vollautomatisiert stimulieren.

Nachteile Masturbation

  • Müdigkeit: Viele Männer fühlen sich nach dem Orgasmus müde. Das hängt damit zusammen, dass nach dem Orgasmus der Adrenalin- und Noradrenalinspiegel sinkt. Das wiederum hat einen Einfluss auf die Regelung auf das Wachheit-Level. Genaueres erfährst du in dem Artikel bei Wikipedia zum Thema Postkoitale Müdigkeit.
  • Sucht: Denkst du ständig daran, dich selbst zu befriedigen? Dann bist du vielleicht schon süchtig. Wenn dir Masturbieren wichtiger ist als alle anderen Aktivitäten, solltest du einen Arzt bzw. Psychologen konsultieren. Dieser hilft dir, den Grund deiner Sucht ausfindig zu machen. Sucht steht meist in Verbindung mit der Verdrängung unangenehmer Gefühle und Ausflucht aus den eigenen Gedanken.